Sideburn - Pure Rock from Switzerland !
2011 Jail
2008 Cherry red
2004 Gasoline
2002 Crocodile
1998 Get that Way
1997 Sell your Soul
1994 Stranded
1992 Showtime
1990 Roots in Rock
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2005 Archives

 


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Best of 1990/2005

1. Born to Storm
 
2. Baby don’t Care
 
3. Sign it in the South
 
4. King without a Sword
 
5. Never kill the Chiken
 
6. Crocodile
 
7. Nostalgic Harmonies
 
8. Gangster Lover
 
9. Breaking the Chains
 
10. Voodoo Girl
 
11. Remedy
 
12. Hell on Wheels
 
13. Hialmar
 
14. The Price of Treason
 
15. Knockin’ at the Wrong Door
 
16. Baby you run
 
17. Get that Way
 

18. Up around the Bend

" Keybord by Christophe Auer "

 

REVIEWS :

EVILIZED.DE (GERMANY)
www.evilized.de
 
 
 
Geschrieben von Andreas Weber   
13 April 2006
 
 
 
Seit über 17 Jahren krebsen Sideburn nun schon in der Szene herum und obschon man in der Schweiz bereits mit so namhaften Acts wie Dio, Rose Tattoo, Gotthard und sogar Kiss auf der Bühne stand, blieb der grosse Erfolg bisher aus. Keine Ahnung woran das liegt. Vielleicht weil Sideburn aus dem französischen Teil der Schweiz kommen und hier der sogenannte „Röstigraben“ (sprich Sprachgrenze) immer noch schwieriger zu überwinden ist als so manche reguläre Landesgrenze. An der Musik kann es mit Sicherheit nicht liegen, denn da brauchen sich Sideburn bestimmt nicht hinter berühmteren Landsmännern zu verstecken. Im Gegenteil, wo Shakra mit dem neuen Frontmann zumindest live nicht mehr überzeugen können, wo Gotthard trotz dezenter Rückbesinnung immer noch eine deutlich melodischere Schiene fahren und wo Krokus mit Fernando Von Arb eines der wichtigsten Aushängeschilder verloren haben, rocken Sideburn nach wie vor frisch und munter in bester AC/DC-Rose Tattoo-Manier drauflos.
 
Sechs Studioscheiben haben die Schweizer mittlerweile veröffentlicht, wobei die ersten drei (dazu zähle ich auch die Maxi von 1990) noch unter dem Namen Genocide das Licht der Welt erblickten. Tönte man Anfangs noch weitaus metallastiger, irgendwo zwischen Priest und alten Helloween, zeichnete sich mit dem 1994-er-Album „Stranded“ doch eine deutliche Hinwendung zum gradlinigen Heavy Rock ab, so dass eine Umbenennung in Sideburn schliesslich Sinn machte.
 
Das vorliegende Album bietet nun einen repräsentativen Überblick über das gesamte Schaffen der Band. Dazu gibt’s mit der gelungenen Coverversion „Up around the Bend“ von J.C. Fogerty einen gänzlich unveröffentlichten Track. Da gerade die alten Genocide-Sachen kaum noch zu bekommen sind und wohl nur die wenigsten Leute im Besitze dieser Scheiben sind, macht die Veröffentlichung von „Archives“ auf jeden Fall Sinn, zumal man hier deutlich die Entwicklung der Band mitverfolgen kann.
 
So haben Songs wie das leicht an Helloween erinnernde „Born to storm“, das etwas epische mit Priest/Helloween-Anleihen verfeinerte „King without a Sword“, oder der gradlinige Metaltrack „The Price of Treason“  überhaupt nichts mehr mit dem heutigen Sideburn-Sound zu tun, ebenso wenig „Hialmar“, welches gar in die Happy Metal-Schiene abdriftet. Und obschon sich bei diesen Tracks zeigt, dass die Stimme von Roland Pierrehumbert klar besser zum rotzigen Stil der heutigen Zeit passt, sind diese alten Nummern gutklassige Metaltracks welche eine grössere Beachtung durchaus verdient haben.
 
Den Löwenanteil bietet natürlich die aktuelle Phase, welche vier Alben umfasst (wobei ich auch das letzte Genocide-Werk „Stranded“ dazu rechne). Hier gibt es die gesamte Palette von rotzigem Heavy Rock. Kick Ass-Nummern wie „Sign in the South“ oder das schnelle „Crocodile“ stehen hier neben bluesigeren Sachen wie etwa „Never kill the Chicken“, welches mit Mundharmonika angereichert ist. Daneben gibt es zahlreiche kraftvolle Heavy Rock-Nummern welche zum Biertrinken und Party machen einladen. Mit „Nostalgic Harmonies“ hat man gar einen Hit geschaffen, welcher die Band bei richtiger Promotion in den Achtzigern mit Sicherheit einen gewaltigen Schritt nach vorne gebracht hätte. Ebenfalls erwähnenswert das starke Rose Tattoo-Cover „Remedy“, bei welchem Sänger Roland Pierrehumbert zeigt, wie nahe er stimmlich an Angry Anderson rankommt.
Schade zwar, dass der Rose Tattoo-mässige Hammersong „Gasoline“, welcher auch live unverständlicherweise fast immer ignoriert wird, den Weg auf diese Best Of nicht gefunden hat. Das ändert aber nichts daran, dass „Archives“ eine starke Scheibe ist, welche jede Party in Schwung bringt. Eine schöne Verpackung im Digi rundet diese Veröffentlichung perfekt ab.
 
PROGRESSIVEWAVES (FRANCE)
Note: 7.5 / 10
Written by Loloceltic   
08.11.2010

Sideburn
est un groupe qui respire l'honnêteté et l'authenticité autant que sa musique. Alors que "Crocodile" et "Gasoline" viennent d'installer le combo suisse au sein du paysage du Pub-Hard-Rock, le quintet fête ses 15 ans avec sa première compilation. Mais là où certains se seraient concentrés sur la période la plus évidente de sa carrière, le quintet helvète décide de jouer la transparence et d'assumer la première partie de son existence alors qu'il se nommait encore Genocide.

Ainsi, tous ses albums sont cités parmi les 18 titres peuplant ce "Archives", même le premier mini-Lp intitulé "Roots In Rock" datant de 1990. Il est donc amusant de constater que Pierrehumbert, Gudit en Co. n'ont pas toujours œuvré dans ce Hard-Rock aux origines australiennes dont ils nous régalent depuis qu'ils ont pris le pseudonyme de Sideburn. En effet, "The Price Of Treason", ainsi que les 4 titres tirés de "Showtime" (1992) nous font découvrir un Power Heavy Métal oscillant entre du True Métal à la Manowar ("Breaking The Chains") et un Speed à la Helloween ("Born To Storm" et sa cavalcade guitaristique). Si la voix de Roland Pierrehumbert ne semble pas la plus adaptée pour ce style, le vocaliste s'en sort tout de même avec les honneurs, même si les montées dans les aigus trahissent parfois quelques limites. Genocide n'a rien d'original mais il n'est jamais ridicule, un titre comme "Hialmar" laissant même apercevoir quelques œillades vers le progressif.

Le reste de l'album navigue quant à lui en des eaux poussiéreuses et humant bon les gaz d'échappement et l'alcool frelatée, domaine où l'on sent que Sideburn s'épanouit pleinement. Il est cependant intéressant de constater que c'est pourtant en tant que Genocide que le combo a commencé à fréquenter ces territoires avec son dernier album sous ce nom ("Stranded" – 1994), même si "Nostalgic Harmonies" et "Baby You Run" ne sont pas encore au niveau de la suite de la discographie de Sideburn. Difficile pour eux de soutenir la comparaison avec des brûlots tels que "Sign It In The South", "Crocodile" ou "Hell On Wheels", ou les boogies accrocheurs de "Baby Don't Care" ou "Never Kill The Chicken".

Il n'empêche que cette rétrospective reste toujours d'une qualité suffisante pour capter notre attention, même si ce sont bien les titres des derniers albums qui déclenchent réellement ses spasmes indispensables à tout Hard-Rockeur qui se respecte. Complétée par la reprise inédite du "Up Around The Bend" de Creedence Clearwater Revival, cette collection de 18 titres a le mérite de couvrir toute la carrière d'un groupe qui ne devrait pas tarder à s'imposer sur les sommets du Hard-Rock tant il marie qualités et honnêteté.



 
 
MEDAZZAROCK.CH
25
April 2006
 
 
 
Deutsch
Wie der Titel schon erahnen laesst, haben die Westschweizer Sideburn in ihrem Archiv gegraben und diese Best of zusammengestellt. Dabei haben sie tief gegraben und ihre ganze Bandgeschichte beruecksichtigt. Diese beginnt 1990 unter den Namen GENOCIDE und hat mit dem heutigen Stil der Band noch wenig zu tun. GENOCIDE machen Power-Metal, wie er Anfangs der Neunziger angesagt war. Die ersten 3 Alben werden mit namhaften Leuten wie Dirk Steffen (Accept) oder Juerg Naegeli (Krokus) aufgenommen und bei einem Major veroeffentlicht. Dennoch endet die Geschichte GENOCIDE’s irgendwann Mitte Neuziger. Dieser Abschnitt der Bandgeschichte wird mit 7 Songs dokumentiert. Dann kommt es 1997 zur Auferstehung als SIDEBURN. Das musikalische Konzept wird umgekrempelt und der heutige Style wird definiert; Rock’n Roll nach Aussie Manier. Die Jungs zeigen, wer ihre wahren Idole sind und so dominiert seither der ROSE TATTOO Virus. Was aber nicht heissen will, dass die Band keine eigne Identitaet entwickelt hat. Der Bluesige Rock von SIDEBURN wird einen Moerdergroove angetrieben, dem man sich nur schlecht entziehen kann. Das dieser Sound auf die Buehne gehoert, ist sonnenklar. Live geht da die Sau ab, wie ich es selber an einem Gig im Z-7 miterlebte. SIDEBURN supporteten dort ihre Idole ROSE TATTOO. So findet sich denn auch auf dieser CD der Song REMEDY als Hommage an Angry Anderson und Co. Ebenfalls hoert man immer wieder Anleihen an die alten AC/DC bis und mit POWERAGE heraus. Wer bis dato diese Band nicht kannte und auf erdigen, ehrlichen und schweisstreibenden Rock’n Roll mit etwas Boogiegroove abfaehrt, kann mit dieser Best of nicht viel falsch machen.
 
 
MEDAZZAROCK.CH
25 April 2006
 
 
 
English
How the title already indicate, dug the Swiss SIDEBURN in her archive to put this Best of compilation together. They have dug deeply and have taken into consideration of their complete band history. They start in 1990 under the name GENOCIDE as a typical Power Metal band of the early nineties. The first 3 albums are recorded by some well-known names like Dirk Steffen (Accept) or Juerg Naegeli (Krokus) and will be released by a major company. Regardless the story of GENOCIDE ends somewhere in the middle of the nineties. 7 songs on this Best of sampler go back in the early years. The resurrection as SIDEBRUN happens in 1997. Now, they are focused on dirty old Rock’n Roll like their Aussie idols ROSE TATTOO. None the less, the developed their on style. The grooves of SIDEBURN bluesy rock get you by the balls and won’t let you off anymore. This is absolute music for the stage. And they rock their ass off, I swear. I saw the boys supporting ROSE TATTOO. Fucking hell. On this sampler, they covered REMEDY from Angry Anderson & Co. Sometimes you can hear also some influences from the old AC/DC up to POWERAGE. If you don’t know SIDEBURN so far and you get hooked on down to earth, sweaty, honest Rock’n Roll, you will be happy with this compilation.
 
 
METAL FACTORY
 
May 2006
 
 
 
Nach 17 Jahren Bandgeschichte können Sideburn auf eine erfolgreiche Ausbeute zurück blicken. Sieben Alben wurden aufgenommen, inklusive einer Maxi (als erstes Lebenszeichen) und eine Live-Scheibe. Dutzende Konzerte wurden gespielt, darunter als Opener für Bands wie Dio, Rose Tattoo, Gotthard, Krokus und Kiss. Das Wichtigste aber ist: In all den Jahren hat sich die Formation einen exzellenten Ruf erarbeitet, als Live-, wie auch als Studio-Band. Da macht es durchaus Sinn mit "Archives" ein Best-Of Album zu veröffentlichen. Sideburn können nämlich auch musikalisch auf eine bewegte Vergangenheit zurück blicken. Zu Beginn nannten sich die Welschen noch Genocide. Man war damals im Bereich des klassischen Heavy Metal zu Hause. Diese Periode ist auf "Archives" mit sieben Songs vertreten. 1997 wechselten die Jungs dann nicht nur den Namen, sondern auch den Stil. (Der Stilwechsel zeichnete sich aber schon mit dem letzten Genocide Album "Stranded" ab). Fortan frönt man dem bodenständigen, erdigen und dreckigen Rock'n'Roll im Fahrwasser von Bands wie AC/DC oder Rose Tattoo. Vor allem Zweitgenannte haben es Sideburn anscheinend besonders angetan. Mit "Remedy" ist nämlich ein erstklassiges Cover im Repertoire der Band vorhanden und auch auf vorliegender Scheibe enthalten. Weitere neun Tracks dokumentieren diese aktuelle Phase, die Sideburn definitiv besser zu Gesicht steht, als die Metal-Geschichte. Als Bonus wurde zu guter Letzt noch ein weiteres Cover eingespielt, nämlich "Up around the bend", im Original von J.C. Fogerty, respektive CCR (Creedence Clearwater Revival). Dieser Querschnitt durch das Schaffen der Truppe zeigt, dass diese Combo eine ganz heisse good time Rock'n'Roll Band ist. Neben Krokus und Shakra hat die Schweiz eben noch einen weiteren, sicheren Wert dieses Genres zu bieten: Sideburn.
Chris C.
 


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